Hinweise zur Einsendung von Manuskripten für die Reihen »Schöner Lesen« und »Aufklärung und Kritik«

Sollten Sie Interesse haben, ein Leseheft bei uns zu veröffentlichen, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, einen Text einzuschicken. Gleichzeitig möchten wir jedoch zu bedenken geben, dass unaufgeforderte Manuskriptangebote nicht zwangsläufig von uns gelesen werden.
Wir verfahren zumeist nach dem Prinzip der Einladung, d.h., wir selbst klopfen bei denjenigen Autor_innen an die Tür, die uns interessant erscheinen. Eine Methode, die sich bis jetzt bewährt hat und an der wir auch in Zukunft festhalten werden.
Daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre unaufgeforderte Einsendung gelesen oder gar publiziert wird, gering; insbesondere dann, wenn Sie bereits ein oder mehrere Hefte bei uns veröffentlicht haben. Unser Fokus liegt auf Debütant_innen respektive neuen Gesichtern.

Generell gilt: Wir würden gern viel mehr Manuskripte veröffentlichen, als wir es derzeit tun, aber unsere Programmplätze sind begrenzt. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns nur im Falle einer Zusage bei Ihnen melden werden. Von telefonischen oder schriftlichen Nachfragen bitten wir abzusehen.

Es erscheint uns müßig und wenig erstrebenswert darzulegen, wo unsere literarischen Präferenzen verortet sind, nicht zuletzt deshalb, weil wir keine Manuskripte lesen wollen, die sich unserem Geschmack unterordnen. Literarische Qualität ist in unseren Augen rezipientenabhängig, um nicht zu sagen streitbar.
Womit wir uns allerdings keinesfalls auseinandersetzen möchten, sind Texte, die politisch radikale Haltungen der Autor_innen präsentieren oder (hetero-)sexistische, rassistische, homo- und transphobe, behindertenfeindliche, speziesistische, volksverhetzende, also wie auch immer geartete diskriminierende Tendenzen aufzeigen.

Eingesandte Prosatexte für die Reihen „Schöner Lesen“ und „Aufklärung und Kritik“ sollten eine Länge von 20.000 bis 25.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) besitzen, Gedichte und kurze dramatische Texte unserem Heftumfang (zwischen 16 und 24 DIN A-6-Seiten) angepasst sein. Ein unpassender Umfang ist ein Ausschlusskriterium bei der Wahl eines Manuskriptes für die Leseheftreihen.
Im Falle der Veröffentlichung in einer der beiden Leseheftreihen verbleiben die Rechte der Texte bei den Autoren, die der Illustrationen bei den Gestaltern. Neben der Abdruckerlaubnis gewähren uns die Autoren und Zeichner zudem das Recht, die Lesehefte als Ebook zu veröffentlichen. Selbstverständlich kommen auf unsere Autoren weder Druckkostenzuschüsse noch andere Kosten zu.
Für unverlangt eingesandtes Material haftet der Verlag nicht. Per Post eingesandte Manuskripte können wir weder lesen, noch zurückschicken, auch dann nicht, wenn ein frankierter Rückumschlag beiliegt. Aufgrund unserer Arbeitsweise bitten wir Sie, alle Manuskripte elektronisch als Textdatei (.doc oder .rtf) plus Kurzbiographie und -bibliographie (und bei umfangreicheren Manuskripten bitte auch mit kurzem Exposé) an folgende Email-Adresse zu senden: texte@sukultur.de

Viel Erfolg!
Berlin, November 2016

Sofie Lichtenstein und Moritz Müller-Schwefe
– Herausgeber_innen »Schöner Lesen« und »Aufklärung und Kritik« –

 

 


 

 

Hinweise zur Einsendung von Manuskripten außerhalb der Reihen »Schöner Lesen« und »Aufklärung und Kritik« 

Der SuKuLTuR Verlag konzentriert sich seit einigen Jahren auf die Herausgabe der Leseheftreihen „Schöner Lesen“ und „Aufklärung und Kritik“. Von umfangreicheren Manuskripteinsendungen (Romanen, Gedichtbänden, Sachbüchern etc.) außerhalb dieser Reihen bitten wir Abstand zu nehmen. Für die Suche nach geeigneten Verlagen für Ihr Buchprojekt empfehlen wir den Katalog »Es geht um das Buch« der Kurt Wolff Stiftung.